- Geschichte und Stammerbe

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Boulleret

BOULLERET im Lauf der Geschichte

Boulleret bedeutet etymologisch ein Ort, an dem Birken gepflanzt wurden.
Auf einem Untergrund einer Hütte aus der Steinzeit, also ca. 3500 Jahre vor unserer Zeitrechnung, wurden auf der Gemarkung Grand Champs Werkzeuge gefunden, die aus dieser Epoche datieren.
Eine wichtige gallo-romanische Villa wurde in Peseau ausgegraben.
In unserer Gemeinde gab es 3 Lehen : Buranlure, le Peseau und der Jarrier mit ihren Schlössern.
Aus dieser reichen vergangenen Zeit ist die Festung Buranlure mit ihren Wassergräben im ursprünglichen Zustand erhalten. Das Schloss Peseau veränderte sich im Lauf der Zeit stark.
Auch findet man in den verschiedenen kleinen Orten Waschplätze, Scheunen, auch interessante Wege, die dem, der sie erkennt, ein unvergleichliches Zeugnis der vergangenen ländlichen Zeit sind.

Das Schloss Buranlure

Château de Buranlure © Copyright Buranlure – Muriel Azemard {JPEG}
Hier ein eloquentes Zeugnis vom Können der Baumeister des 15.Jahrhunderts. Buranlure entstand in der bewegten Zeit des hundertjährigen Krieges. In quadratischer Form, ein ansprechendes Ensemble von Türmen, Aussichtstürmen, Nebengebäuden und im kraftvollen mittelalterlichen Gemäuer erbaut.
Es hat seine Dächer mit den flachen Dachziegeln bewahrt und die zahlreichen Schießscharten bezeugen die herrschende Unsicherheit bis ins 17.Jahrhundert.Die Pforte im Turm gibt Zutritt zu einem kleinen Burghof.

Bewohnt durch Bauern bis 1932, entging es vernichtender Restauration. Aufgegeben, war es dann zu Beginn des Krieges in einem erbärmlichen Zustand. Nach vierzig Jahren sorgfältiger Arbeit, ist das Schloss eines der perfektesten Beispiele der Burgen aus dem 15.Jahrhundert des Berry. Die Burg wird zu thematisierten Ausstellungen und zu den Gedenktagen des Schlosses Buranlure geöffnet.
Das Schloss Buranlure

Das Schloss Pezeau

Ebenfalls von der Straße aus, ist das im 19.Jahrhundert renovierte Schloss Pezeau zu sehen.
(Nicht zu besichtigen)
Das Schloss, in vielen Epochen verändert, ist ein großes Rechteck, von Wassergräben umgeben, bei dem der frühere Eingang im Osten war. Zwei große Türme waren seine östlichen Außenecken.
Aber die Verbindung dazwischen wurde im 18.Jahrhundert neu erbaut, so wie damals die südliche Seite des Innenhofes geöffnet wurde um Platz für große Terrassen mit Balustraden zu schaffen.

Erläuterungen findet man unter DIF Centre

Die gotische Kirche Saint Madeleine

Eglise de Boulleret {JPEG}

Diese Kirche stammt aus dem 15.Jahrhundert,
die Eingangspforte im Glockenturm stammt aus dem 18.Jahrhundert.
Im Inneren befinden sich Statuen aus des 16.Jahrhunderts.

Diese Kirche steht in die Mitte von Boulleret, Sie wartet nur auf ihr Besuch

Die Waschplätze

Lavoir des Fouchards {JPEG}
In unserer Gemeinde vervielfältigten sich die Waschplätze ab dem 19.Jahrhundert.Im Sinne der sich entwickelnden allgemeinen öffentlichen Sauberkeit aber wurden diese dann im 20.Jahrhundert nach und nach aufgegeben, nachdem mehr und mehr fließendes Wasser und Waschmaschinen installiert wurden.
Wir haben sie wiederentdeckt. Wir haben ihre Entwicklung erforscht und auch die Technik zum Wäschebehandlung und die dazu notwendigen Berufe. Im Zuge unserer Recherchen haben wir eine Liste dieser Waschplätze erstellt.
Wir sind sehr mit diesem Erbe verbunden und haben Schritte unternommen um seit 15 Jahren eine Renovierung und Rettung der alten Waschplätze voranzutreiben. Drei alte Waschplätze sind gerettet und komplett wiederhergestellt und ganz besonders der, der Fontaine St.Martin, bei dem jedes Jahr eine große Kirmes im Freien stattfindet

Kreuze und Bildstöcke

JPEG

Zeugnisse des Glaubens, Tafeln mit Inschriften, die an ein tragisches oder glückliches Ereignis und Bedürfnis nach Schutz in trüben Zeiten erinnern, markieren das Gemeindegebiet. Sie finden sie abgelegen an den Wegen.
Eindrucksvoll und mächtig wie jenes an der Wegkreuzung der Straßen nach Gravereau und Ménétreau, andere verblasst und bescheiden, wie das im Hameaux des Bouton, bezeugen sie den tief im Boden verwurzelten Glauben unserer Ahnen